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Anleger sollten das Risiko reduzieren

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Die jüngste Marktvolatilität markiere eine weitere Turbulenz auf dem Weg eines sich normalisierenden Marktumfelds, das sich durch eine fortgesetzte geldpolitische Straffung und steigende Zinsen auszeichne. „Das seit der Finanzkrise zu beobachtende Paradigma, welches sich durch eine hohe Rendite und eine niedrige Volatilität auszeichnet, verlagert sich. Anleger sollten ihre Renditeerwartungen reduzieren und ihre Risikoerwartungen erhöhen“, empfiehlt Todd Jablonski, Chief Investment Officer bei Principal Global Investors.

„Vor diesem Hintergrund ist ein Portfolio empfehlenswert, das sich aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent festverzinslichen Wertpapieren zusammensetzt“, erklärt der Chief Investment Officer. Nur so könnten die Auswirkungen der Marktschwankungen bewältigt werden.

Auf der Aktienseite sind Large-Cap-Positionen interessant, da der Bereich tendenziell eine geringere Volatilität und höhere Qualität aufweise als Aktien mit kleinerer oder mittlerer Marktkapitalisierung. Bei festverzinslichen Wertpapieren könnten Anleger ihr Risiko mindern, indem kurzfristigere Ertragsstrategien (zum Beispiel Kreditengagement mit Investment-Grade-Rating) ergänzt würden. Darüber hinaus könnten Anleger in Betracht ziehen, Alternative-Strategien mit niedriger Volatilität hinzuzunehmen.

„Im Hinblick auf das Ergebnis des dritten Quartals bleibt die Frage, ob sechs der größten Technologiewerte, die FAMANG-Aktien (Facebook, Amazon, Microsoft, Apple, Netflix, und Google), die Erwartungen der Analysten erfüllen oder übertreffen werden“, sagt Jablonski. FAMANG-Aktien seien ein starker säkularer Wachstumsmotor, der die Märkte antreibe. Wenn dies der Fall sein sollte, könnten sie die stabilisierende Kraft liefern, die der Markt benötige. Wenn nicht, könnte dies Anlass zu größerer Besorgnis geben.

„Für das aktuelle Jahr prognostizieren wir ein globales Gewinnwachstum von 13,5 Prozent und etwa 21 Prozent für die USA“, erklärt der Experte.

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von factum
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