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Größter Kostentreiber beim Wohnungsbau sind Baulandpreise

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Der durchschnittliche Kaufpreis für ein Grundstück für Eigenheimbebauung zog demnach auf 112.000 Euro im Jahr 2016 an. In den Großstädten lag der durchschnittliche Kaufpreis für ein Grundstück für Eigenheimbebauung bei knapp 200.000 Euro – und besonders stark seien die durchschnittlichen Kaufpreise in den teuren Großstädten gestiegen.

Laut BBSR-Experte treiben die hohen Baulandpreise die Mieten auf den Märkten auf 14 bis 16 Euro pro Quadratmeter. Dies lasse freifinanzierten Wohnungsbau zu bezahlbaren Mieten nicht mehr zu. In ländlichen und städtischen Kreisen blieben Preisniveau und Preisanstieg zwar hinter den Großstädten zurück – der Zuwachs lag aber auch dort „deutlich“ über der allgemeinen Teuerungsrate, so das BBSR. Die Kaufpreise für unbebaute Grundstücke in städtischen Kreisen legten von 132 Euro pro Quadratmeter 2011 auf 156 Euro 2016 zu – das waren 19 Prozent mehr. In ländlichen Kreisen verteuerte sich der Quadratmeter Bauland um 20 Prozent auf 78 Euro pro Quadratmeter.

Das Institut wertete Daten der amtlichen Gutachterausschüsse für Grundstückswerte der vergangenen fünf Jahre aus. Umfasst sind laut BBSR damit etwa ein Drittel aller Städte und Landkreise in Deutschland.

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